U16 so gut wie Landesligameister

von

Schon vor der Abfahrt wurde ordentlich rotiert. Nachdem kurzfristig noch ein weiterer Aushilfsspieler krankheitsbedingt abgesagt hatte, mussten wir uns Hilfe bei der U14 suchen, damit wir zahlentechnisch besser aufgestellt waren. Das Spiel startete trotzdem in einer sehr ungewohnten Aufstellung. Beide etatmäßigen Aufbauspieler fehlten und musste kompensiert werden. So hieß die Marschroute möglichst kompakt stehen in der Verteidigung und vorne keine leichtfertigen Ballversuche verursachen, damit das Spiel offen gehalten werden kann. Und siehe da, der Plan ging auf. Gegen den deutlich größeren  Gastgeber standen wir sehr gut und halfen passend in der Verteidigung aus, so dass der Zug zum Korb gut gestoppt wurde. Auch im Angriff sorgte unsere breite Aufstellung für ordentlich Platz und überlegte Spielsituationen. Schon etwas überrascht konnten wir das Spiel komplett ausgeglichen gestalten. Als Jonas zu Beginn des zweiten Viertels und somit deutlich früher als erwartet zur Mannschaft kam, stellten wir unsere Spielweise wieder um. Jonas war auch direkt on fire und lieferte zeigte warum er so immens wichtig für das Team ist. Nicht nur als Punktelieferant sondern auch als Antreiber für das Team. In den ersten vier Minuten, die er auf dem Platz stand, verwandelte er fünf Dreier und erzielte 18 Punkte! So sorgte er für eine deutliche Beruhigung des gesamten Teams. Mit der daraus resultierenden engeren Verteidigung der Gastgeber gegen ihn waren zunehmend die anderen Spieler frei und wurde hervorragend in Szene gesetzt. Jeder Spieler konnte dem Spiel seine Akzente setzen und wir punkteten sehr hochprozentig. Zur Halbzeit gelang es und einen 34:47 Vorsprung zu erspielen und waren auch das spielbestimmende Team. Aber auch die Gastgeber waren von Außen deutlich besser als noch im Hinspiel und wir mussten weiterhin wach sein.

Nach der Pause konnten wir das Tempo weiterhin sehr hoch halten und erzielten immer wieder einfache Körbe durch Fast-Breaks. Die gute Reboundarbeit war der Grundstein für diese gute Leistung und brachte enormen Schub in jede Spielsituation. Zudem konnten wir unsere Stärken im Set-Play ausspielen und stellten sehr gut Blöcke, die reihenweise gut ausgenutzt wurden. So stieg der Vorsprung auch trotz einiger personellen Umstellungen stetig an. Unsere Verteidigung konnte sich sehr gut sehen lassen. Die Help-Defense war steigerte sich ebenso stetig wie der Vorsprung und wir waren Mitte des dritten Viertels deutlich auf der Siegerstraße. Am Ende siegten wir völlig verdient gegen den CSG Bulmke mit 72:101 und erzielten dabei zum 13. Mal im 18. Spiel die 100-Punkte. Auch dies ist ein absoluter Topwert und zeigt die Stärke des Kaders.

Mit diesem extrem wichtigen Sieg ist die Meisterschaft so gut wie unter Dach und Fach. Es ist zwar noch rechnerisch möglich nicht Meister zu werden, doch mit dem Restprogramm ist dies eher unwahrscheinlich da zum Beispiel nächste Woche der Tabellenletzte zu uns in die Halle kommt. Dort können wir es dann auch rechnerisch fix machen und den Titel feiern.

Es spielten: Jonas Humm (42), Paul Pasternak (14), Sedat Okumus (14), Max Overkamp (12), Jacques Hovest (12), Kemal Kanbir (4), Jonas Brömmekamp (1)

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U16 so gut wie Landesligameister

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Schon vor der Abfahrt wurde ordentlich rotiert. Nachdem kurzfristig noch ein weiterer Aushilfsspieler krankheitsbedingt abgesagt hatte, mussten wir uns Hilfe bei der U14 suchen, damit wir zahlentechnisch besser aufgestellt waren. Das Spiel startete trotzdem in einer sehr ungewohnten Aufstellung. Beide etatmäßigen Aufbauspieler fehlten und musste kompensiert werden. So hieß die Marschroute möglichst kompakt stehen in der Verteidigung und vorne keine leichtfertigen Ballversuche verursachen, damit das Spiel offen gehalten werden kann. Und siehe da, der Plan ging auf. Gegen den deutlich größeren  Gastgeber standen wir sehr gut und halfen passend in der Verteidigung aus, so dass der Zug zum Korb gut gestoppt wurde. Auch im Angriff sorgte unsere breite Aufstellung für ordentlich Platz und überlegte Spielsituationen. Schon etwas überrascht konnten wir das Spiel komplett ausgeglichen gestalten. Als Jonas zu Beginn des zweiten Viertels und somit deutlich früher als erwartet zur Mannschaft kam, stellten wir unsere Spielweise wieder um. Jonas war auch direkt on fire und lieferte zeigte warum er so immens wichtig für das Team ist. Nicht nur als Punktelieferant sondern auch als Antreiber für das Team. In den ersten vier Minuten, die er auf dem Platz stand, verwandelte er fünf Dreier und erzielte 18 Punkte! So sorgte er für eine deutliche Beruhigung des gesamten Teams. Mit der daraus resultierenden engeren Verteidigung der Gastgeber gegen ihn waren zunehmend die anderen Spieler frei und wurde hervorragend in Szene gesetzt. Jeder Spieler konnte dem Spiel seine Akzente setzen und wir punkteten sehr hochprozentig. Zur Halbzeit gelang es und einen 34:47 Vorsprung zu erspielen und waren auch das spielbestimmende Team. Aber auch die Gastgeber waren von Außen deutlich besser als noch im Hinspiel und wir mussten weiterhin wach sein.

Nach der Pause konnten wir das Tempo weiterhin sehr hoch halten und erzielten immer wieder einfache Körbe durch Fast-Breaks. Die gute Reboundarbeit war der Grundstein für diese gute Leistung und brachte enormen Schub in jede Spielsituation. Zudem konnten wir unsere Stärken im Set-Play ausspielen und stellten sehr gut Blöcke, die reihenweise gut ausgenutzt wurden. So stieg der Vorsprung auch trotz einiger personellen Umstellungen stetig an. Unsere Verteidigung konnte sich sehr gut sehen lassen. Die Help-Defense war steigerte sich ebenso stetig wie der Vorsprung und wir waren Mitte des dritten Viertels deutlich auf der Siegerstraße. Am Ende siegten wir völlig verdient gegen den CSG Bulmke mit 72:101 und erzielten dabei zum 13. Mal im 18. Spiel die 100-Punkte. Auch dies ist ein absoluter Topwert und zeigt die Stärke des Kaders.

Mit diesem extrem wichtigen Sieg ist die Meisterschaft so gut wie unter Dach und Fach. Es ist zwar noch rechnerisch möglich nicht Meister zu werden, doch mit dem Restprogramm ist dies eher unwahrscheinlich da zum Beispiel nächste Woche der Tabellenletzte zu uns in die Halle kommt. Dort können wir es dann auch rechnerisch fix machen und den Titel feiern.

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