U18 verpasst die Sensation mit einer überragenden Leistung

von Christian Stade

Die Gäste aus Paderborn sind der absolute Favorit in diesem Spiel. Unsere Underdog-Rolle wollten wir so lange es geht mit viel Kampfgeist und unserem guten Teamplay als Vorteil nutzen. Denn manchmal überrascht der Underdog gegen den großen Favoriten. Anfangs schien es erstmal in die klare Richtung der Paderborner zu laufen. Obwohl wir uns im Angriff gut verkauften, fiel der Ball erneut nicht in den Korb. Die Gäste hatten schnell einen 2:11 Vorsprung. Dann kam unsere beste Phase im Spiel. Unsere Defensive stand wie eine Festung und die Würfe der Gäste waren längst nicht mehr ohne Gegenspieler. Dadurch ging die Quote auch deutlich zurück. Wir hingegen suchten unsere Chancen zum Korb und konnten auch mit gutem Passspiel die freien Dreier verwandeln. Ein 12:0 Lauf sorgte sogar nach sieben Minuten für eine 14:11 Führung. Dabei gab es einige Wirkungstreffer, denn wir attackierten permanent den Korb trotz deutlicher körperlicher Nachteile. Besonders beeindruckend war auch die Freiwurfquote, denn im ersten Viertel verwandelten 9 von 10! Das sorgte sogar für eine 26:21 Führung nach dem ersten Viertel.

Spürbar überrascht waren die Gäste und versuchten weiterhin mit viel Druck über ihre Presse uns zu stoppen. Diese konnten wir immer wieder sehr gut überspielen und daraus auch sehr gute Chancen erspielen. Nur gelegentlich hatten wir Turnover, die dann jedoch eiskalt ausgenutzt wurden. Das enorme Tempo in dem Spiel zog sich auch bis zur Halbzeit fort. Der Matchplan ging bis hier hin perfekt auf, denn wir wollten die körperliche Präsenz annehmen und dadurch das Spiel offen gestalten. Beim Halbzeitstand von 43:45 waren die Gäste zwar knapp vorne, jedoch konnte man den Klassenunterschied überhaupt nicht erkennen.

In der Halbzeit wurde klar darüber gesprochen, dass der Druck der Paderborner deutlich zunehmen wird und wahrscheinlich das dritte Viertel die Vorentscheidung bringen kann. Dennoch blieb unser Matchplan genauso und suchten unseren Weg weiterhin zum Korb. Leider fielen die Bälle nicht wie erhofft in den Korb und wir konnten das knappe Spiel nicht mehr halten. Die Gäste konnten mit einem sehr guten Lauf von der Dreierlinie einen 49:70 Vorsprung erarbeiten. Aber wir waren weiterhin voll des Mutes, um den Rückstand zu verringern. Folgerichtig kämpften wir bis zur letzten Sekunde weiter. Dabei gelang es uns das Spiel weiterhin offen zu gestalten und der Rückstand blieb konstant. Am Ende siegte der Favorit aus Paderborn verdient mit 72:93.

Es war eine herausragende Leistung vom Team über den gesamten Wettbewerb, denn als Oberligist in das Finale einzuziehen ist wahrscheinlich noch nicht vielen gelungen. Ebenso ein Spiel abzuliefern, das etwa 35 Minuten auf Augenhöhe verlief, zeugt von der super Moral und eine Einsatzbereitschaft. Die zahlreichen Zuschauer feierten trotz der Niederlage das Team frenetisch für diese sensationelle Leistung.

Es spielten: Apo Petsas (14), Jonas Raab (24), Aryon Kosta (2), Elvin Krupic, Vincent Bur (11), Nikita Kashchenko, Timo Mengede, Charles Kreihsler, Emilijus Dziugas, Daniel Adzor, Alexander Ignatov (21)

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U18 verpasst die Sensation mit einer überragenden Leistung

von Christian Stade

Die Gäste aus Paderborn sind der absolute Favorit in diesem Spiel. Unsere Underdog-Rolle wollten wir so lange es geht mit viel Kampfgeist und unserem guten Teamplay als Vorteil nutzen. Denn manchmal überrascht der Underdog gegen den großen Favoriten. Anfangs schien es erstmal in die klare Richtung der Paderborner zu laufen. Obwohl wir uns im Angriff gut verkauften, fiel der Ball erneut nicht in den Korb. Die Gäste hatten schnell einen 2:11 Vorsprung. Dann kam unsere beste Phase im Spiel. Unsere Defensive stand wie eine Festung und die Würfe der Gäste waren längst nicht mehr ohne Gegenspieler. Dadurch ging die Quote auch deutlich zurück. Wir hingegen suchten unsere Chancen zum Korb und konnten auch mit gutem Passspiel die freien Dreier verwandeln. Ein 12:0 Lauf sorgte sogar nach sieben Minuten für eine 14:11 Führung. Dabei gab es einige Wirkungstreffer, denn wir attackierten permanent den Korb trotz deutlicher körperlicher Nachteile. Besonders beeindruckend war auch die Freiwurfquote, denn im ersten Viertel verwandelten 9 von 10! Das sorgte sogar für eine 26:21 Führung nach dem ersten Viertel.

Spürbar überrascht waren die Gäste und versuchten weiterhin mit viel Druck über ihre Presse uns zu stoppen. Diese konnten wir immer wieder sehr gut überspielen und daraus auch sehr gute Chancen erspielen. Nur gelegentlich hatten wir Turnover, die dann jedoch eiskalt ausgenutzt wurden. Das enorme Tempo in dem Spiel zog sich auch bis zur Halbzeit fort. Der Matchplan ging bis hier hin perfekt auf, denn wir wollten die körperliche Präsenz annehmen und dadurch das Spiel offen gestalten. Beim Halbzeitstand von 43:45 waren die Gäste zwar knapp vorne, jedoch konnte man den Klassenunterschied überhaupt nicht erkennen.

In der Halbzeit wurde klar darüber gesprochen, dass der Druck der Paderborner deutlich zunehmen wird und wahrscheinlich das dritte Viertel die Vorentscheidung bringen kann. Dennoch blieb unser Matchplan genauso und suchten unseren Weg weiterhin zum Korb. Leider fielen die Bälle nicht wie erhofft in den Korb und wir konnten das knappe Spiel nicht mehr halten. Die Gäste konnten mit einem sehr guten Lauf von der Dreierlinie einen 49:70 Vorsprung erarbeiten. Aber wir waren weiterhin voll des Mutes, um den Rückstand zu verringern. Folgerichtig kämpften wir bis zur letzten Sekunde weiter. Dabei gelang es uns das Spiel weiterhin offen zu gestalten und der Rückstand blieb konstant. Am Ende siegte der Favorit aus Paderborn verdient mit 72:93.

Es war eine herausragende Leistung vom Team über den gesamten Wettbewerb, denn als Oberligist in das Finale einzuziehen ist wahrscheinlich noch nicht vielen gelungen. Ebenso ein Spiel abzuliefern, das etwa 35 Minuten auf Augenhöhe verlief, zeugt von der super Moral und eine Einsatzbereitschaft. Die zahlreichen Zuschauer feierten trotz der Niederlage das Team frenetisch für diese sensationelle Leistung.

Es spielten: Apo Petsas (14), Jonas Raab (24), Aryon Kosta (2), Elvin Krupic, Vincent Bur (11), Nikita Kashchenko, Timo Mengede, Charles Kreihsler, Emilijus Dziugas, Daniel Adzor, Alexander Ignatov (21)

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